Hintergründe, Gründe & Chancen für Datenbereitsteller

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

der Berliner Senat hat die Demokratisierung von Politik und Verwaltung in seine „Richtlinien der Regierungspolitik“ aufgenommen. Transparentes Regierungs- und Verwaltungshandeln (Open Government) und die Öffnung unserer Datenbestände (Open Government Data) sollen dazu einen wichtigen Beitrag liefern. Über die Beteiligungsverfahren und Bürgerhaushalte hinaus werden weitere Formate zu Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft entwickelt.

Mit der Öffnung unserer Datenbestände machen wir einen ersten Schritt weg von Amtsgeheimnis und Verschwiegenheit hin zu Transparenz und Offenheit – von einer öffentlichen Verwaltung zu einer offenen Verwaltung. Über einzelne Fachgesetze hinaus (Umweltinformationsgesetz, Verbraucherinformationsgesetz) soll zukünftig alles an Informationen, was nicht dem Datenschutz oder der inneren Sicherheit unterliegt, den Bürgern und Unternehmen, den Medien und der Wissenschaft anlasslos und ohne Nutzungsbeschränkungen zugänglich gemacht werden.

Das ist für viele von uns noch ein schwieriger mentaler Schritt. Zumal jeder über eine Freigabe und Publikation selbst entscheiden muss. Daher wollen wir mit diesem Dokument Datenbereitstellern eine Hilfestellung an die Hand geben, diesen Prozess zu meistern. Neben kurzen Erläuterungen zu offenen Daten, offenen Formaten und Metadaten geht es vor allem um die Unterstützung bei der Sammlung, Zusammenstellung und Publikation von Daten auf unserem Stadtportal Berlin.de und (gleichzeitig ohne Doppelung) im Datenregister für das Datenportal daten.berlin.de. Im Content Management System werden entsprechende Werkzeuge bereitgestellt und weiterentwickelt, die Datenbereitsteller die Arbeit erleichtern. Die Verwaltungsakademie sowie der Portalbetreiber bieten Weiterbildungsmaßnahmen an.

Ich wünsche uns allen viel Erfolg bei der Umsetzung des Regierungsauftrages.

Dr. Wolfgang Both
Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung


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