Schritt für Schritt - Datenauswahl

Beginnen Sie mit den Daten, die bereits vorhanden sind.

Beginnen Sie mit der Bereitstellung einzelner, einfacher und vorhandener Datensätze Ihrer eigenen Webseite und entwickeln so ein Gespür, wie Sie weitere Daten sinnvoll öffnen können.

Themenbereiche

Daten, die auf viele interessierte Nutzer stoßen und meist bereits keine Rückschlüsse auf einzelne Personen zulassen, können beispielsweise aus folgenden Themenbereichen stammen:

  • Bevölkerung (z.B. Zahl, Verteilung, Demografie)
  • Bildung (z.B. Schulen, Volkshochschulen, Hochschulen)
  • Events (z.B. Märkte, Straßenfeste, Konzerte)
  • Entsorgung (z.B. Termine, Recyclinghöfe, Containerstandorte)
  • Gesundheit (z.B. Krankenhäuser, Apotheken, Notdienste)
  • Familie (z.B. Krippen, Kitas, Kindergärten)
  • Haustierservices (z.B. Tierärzte, Tierheim, Tierpflege)
  • Infrastruktur (z.B. Radwege, Toiletten, Briefkästen, Geldautomaten)
  • Kontrolle (z.B. Badegewässer, Lebensmittel, Gaststätten)
  • Stadtplanung (z.B. Flächennutzungsplan, Bauvorhaben, Verkehr)
  • Umweltdaten (z.B. Feinstaub, CO2, Pollen)
  • Verwaltung (z.B. Formulare, Zuständigkeiten, Ämter, Öffnungszeiten)
  • Wohnen (z.B. Wohngeld, Mietspiegel, Immobilien, Grundstückspreise)

Filterfragen

Grundsätzlich gilt: Für fast alle Daten in der Verwaltung gibt es interessierte Nutzer. Auch bei auf den ersten Blick eher unscheinbaren Daten können durch Verknüpfung mit anderen Daten vielfach Mehrwerte geschaffen werden. Doch wo anfangen? Anhand folgender Fragen können Sie Ihren Gesamtdatenbestand filtern:

  • Welche Daten liegen digital vor?
  • Welche Daten haben Sie bereits auf anderen Wegen veröffentlicht (z.B. als Flyer, auf Ihrer Webseite)?
  • Welche Daten wurden bereits mehrfach von Bürger/Innen, Wirtschaft, Presse, Wissenschaft oder anderen Interessenten abgefragt?
  • Welche Daten haben vergleichbare Einrichtungen (z.B. andere Bezirke, andere Städte) veröffentlicht?

Es gibt auch Einschränkungen bei der Veröffentlichung von Daten, nämlich immer dann, wenn datenschutzrechtliche oder urheberrechtliche Regelungen dem entgegenstehen. Vor der Veröffentlichung sollten Sie Ihre Daten daher im zweiten Schritt einem einfachen Datenmonitoring unterziehen.

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