Schritt für Schritt - Nutzungsbedingungen

Regeln Sie die Weiterverwendbarkeit Ihrer Daten.

Die Bedingungen, unter welchen veröffentlichte Datensätze oder Dokumente genutzt werden können, werden durch Nutzungsbestimmungen (Lizenzen) festgelegt. Über die mögliche Verwendung entscheiden dabei Sie als Datenbereitsteller.

In das Open Data-Portal können nur Datensätze und Dokumente mit klaren, eindeutigen Nutzungsbestimmungen aufgenommen werden. Während des Schritts 2 Datenmonitoring haben Sie bereits die Datensätze herausgefiltert, zu welchen Sie die Rechte halten. Stellen Sie die Daten anschließend unter eine geeignete Lizenz, die den Nutzern größtmöglichen Spielraum beim Umgang mit den Daten einräumt und den Anforderungen an Offenheit genügt. Um den Open Data-Gedanken nicht zu gefährden, sollen die Nutzungsbestimmungen die weitere kommerzielle und nicht-kommerzielle Nutzung der veröffentlichten Daten möglichst wenig einschränken. Die Datennutzung soll entgeltfrei sein, es soll allerdings die Datenquelle genannt werden.

Die Nutzungsbestimmungen vergeben Sie mit dem Eintrag der Metadaten in Schritt 5. Den Berliner Behörden wird dabei zur Orientierung die Anwendung folgender Nutzungsbestimmungen empfohlen:

Creative Commons Namensnennung 3.0 Deutschland

Die Lizenz „Creative Commons Namensnennung 3.0 Deutschland“ (CC-BY 3.0 DE) ist eine Portierung der international bekannten und weit verbreiteten Lizenz „Creative Commons Namensnennung“ (CC-BY) für das deutsche Recht.

Die Datennutzung ist entgeltfrei unter Nennung der Datenquelle sowohl für nicht-kommerzielle wie kommerzielle Zwecke zulässig.

Die Nutzungsbestimmungen können von den Berliner Behörden unmittelbar verwendet werden. Ihre Anwendung wird (außer für Geodaten) wegen der hohen Bekanntheit und Akzeptanz empfohlen.

Weitere Informationen finden Sie unter http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/.

Datenlizenz Deutschland – Namensnennung

Die „Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 1.0" ist speziell für die Datenbereitstellung auf dem Datenportal für Deutschland GOVDATA entwickelt worden. Ihre Anwendung wird von der Unterarbeitsgruppe Recht der Bund-Länder-Arbeitsgruppe Open Government empfohlen.

Die Nutzungsbestimmungen sind in kurzer, übersichtlicher und leicht verständlicher Form dargestellt. In der Standardvariante ist die Datennutzung entgeltfrei unter Nennung der Datenquelle sowohl für nicht-kommerzielle wie kommerzielle Zwecke zulässig.

Die Nutzungsbestimmungen sind in der Regel nicht für Geo-Daten vorgesehen und werden auf Bundesebene wegen ihres Bezugs zum deutschen Rechtsraum als einfachste und sicherste Variante für die Verwaltung angesehen. Ihr Nachteil ist der geringe Bekanntheitsgrad und die mangelnde Akzeptanz in der Öffentlichkeit.

Weitere Informationen unter https://www.govdata.de/lizenzen.

Geodatennutzungsverordnung

Die Verordnung zur Festlegung der Nutzungsbestimmungen für die Bereitstellung von Geodaten des Bundes (GeoNutzV) vom 19. März 2013 (BGBl. I S. 547) gilt formell nur für die geodatenhaltenden Stellen des Bundes und der bundesunmittelbaren juristischen Personen des öffentlichen Rechts in Bezug auf Geodaten, Geodatendienste sowie dazugehörige Metadaten. Die Nutzungsbestimmungen sind in kurzer, übersichtlicher und leicht verständlicher Form dargestellt. Sie lassen auch die kommerzielle Nutzung zu.

Im Land Berlin kann die GeoNutzV nicht unmittelbar angewendet werden sondern sie muss durch die datenhaltende Stelle den jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat die GeoNutzV für den Bereich Geoinformation der Senatsverwaltung und der Bezirke in Form einer Nutzungsbestimmung umgesetzt; siehe Preise und Bezugsbedingungen für die amtlichen Karten und weitere Produkte der Geoinformation, Umsetzung der Open Data-Initiative des Landes Berlin (ABl. Nr. 42 vom 20.09.2013, S. 1977).

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