Crack-Studie Berlin - Abschlussbericht 2026

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Das Dokument enthält die Ergebnisse der von der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege beauftragten Berliner Crack-Studie, die erstmals systematisch die Crack-Situation in Berlin untersucht.

Im Zentrum stehen zwei miteinander verknüpfte Erkenntnisinteressen: erstens die sozialwissenschaftliche Analyse von Soziodemografie, Konsummustern, Lebenslagen, Typologien, Sozialräumen, Unterstützungsbedarfen und bisherigen Kontakten zum Hilfesystem; zweitens die Frage, wie Suchthilfe, psychiatrische Versorgung und aufsuchende Angebote angesichts der komplexe psychosozialen Belastungen dieser Zielgruppe zusammenwirken und wo zentrale Barrieren und Defizite der Versorgung liegen.

Zur Bearbeitung dieser Erkenntnisinteressen wurde ein Mixed-Methods-Ansatz mit vier Teilstudien gewählt. Erstens erfolgte eine quantitative Sekundärdatenanalyse der Berliner Suchthilfestatistik. Zweitens wurde eine standardisierte Szenebefragung an Berliner Szeneorten durchgeführt. Drittens wurden qualitative Interviews mit Fachkräften niedrigschwelliger Einrichtungen sowie mit Konsumierenden der Berliner Drogenszene geführt. Viertens wurden leitfadengestützte Fokusgruppen mit Expert*innen aus Suchthilfe, Wohnungslosenhilfe, medizinischer Versorgung, Polizei und Justiz realisiert. Die quantitative Auswertung umfasste deskriptive und inferenzstatistische Verfahren sowie zwei latente Klassenanalysen zur Identifikation konsumbasierter und syndemischer Belastungsmuster. Die qualitativen Daten wurden mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Kuckartz ausgewertet.

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Crack-Studie Berlin - Abschlussbericht 2026

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