Anwendungen und Mashups

Screenshot der Kartenanwendung „Erfrischungskarte“. Zu sehen sind eine Karte von Berlin mit Schattenwürfen der Gebäude, sowie wichtigen Objekten wie Sitzbänke, Trinkbrunnen etc.

Klimatische Unterschiede in der Stadt besser verstehen und erfrischende Orte finden, dabei hilft die Erfrischungskarte, eine Webkarte vom Berliner Stadtgebiet, die Temperaturverhältnisse, Kaltluftverhältnisse und Schattenbereiche visualisiert. Diese Daten können für jede Stunde des Tages zwischen 9 und 20 Uhr angezeigt werden. Die Karte gibt also Informationen darüber, an welchen Orten vergleichsweise höhere oder niedrigere Temperaturen vorherrschen und zu welchen Uhrzeiten wo Schatten und Sonne zu erwarten sind.

Screenshot der Kartenanwendung „Cherry Blossom Map“. Zu sehen sind die Standorte von japanischen Kirschbäumen in Berlin, sowie eine Liste anderer Städte.

Frühlingszeit ist die Zeit der japanischen Kirschblüte. Wie finde ich die Kirschbäume in meiner Stadt? Das lässt sich in der Kartenanwendung „Cherry Blossom Map“ herausfinden. Basierend auf offenen Daten des Baumkatasters des Landes Berlin und 23 weiteren europäischen Städten sind die Standorte japanischer Kirschbäume lokalisiert. Die Karte ist ein einfaches Tool, um Bäume in seiner Umgebung zu finden. Dieses Smart-City-Projekt soll Bürgern ihre grüne Umgebung näher bringen und zeigt auch eine mögliche Nutzung des Baumkatasters.

Screenshots des Artikels "Open Data: Berlin Kitas" mit Text, Diagrammen und Sourcecode

Der Mathematiker und Datenwissenschaftler („data scientist“) Dr. Juan Camilo Orduz hat sich den Datensatz „Kitas in Berlin“ vorgenommen und ausführlich analysiert. Er untersucht dabei u.a. die Verteilung der Kitas auf die verschiedenen Berliner Bezirke und Postleitzahlen, das Verhältnis von Größe der Kitas zu Anzahl pro Bezirk, die unterschiedlichen Träger und deren Verteilung auf die Stadt, das Verhältnis von großen zu kleinen Trägern etc.

Screenshot und Foto zur Webanwendung „Berliner Gehwegbreiten“

Zur Verminderung des Infektionsrisikos sollen wir einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zueinander halten. Einen permanenten Mindestabstand zu wahren ist allerdings nicht immer einfach, ganz besonders dort, wo die Gehwege schon bei geringem Fußgängeraufkommen wenig Raum zum Ausweichen bieten.

Screenshot der App "Splelpatz offen?"

Nachdem die Spielplätze auf Grund der Corona-Krise wochenlang geschlossen waren, werden sie nun seit dem 30. April unter Auflagen wieder geöffnet. Der Bezirk Pankow hat dazu eine Liste mit Spielplätzen und Informationen wie Öffnungsterminen, Personenbeschränkungen etc. herausgegeben. Mit dieser Liste hat Christer Lorenz in eine Kartenapp gebaut, auf der man sich schnell einen Überblick verschaffen kann, wo in der Nähe ein Spielplatz geöffnet ist.

ArcGIS-Kartenanwendung, die die Standorte der öffentlichen Toiletten in Berlin zeigt

Mark Kellermann hat sich den Datensatz mit den Standorten der öffentlichen Toiletten vorgenommen und in Rekordzeit eine kleine interaktive Visualisierung daraus gebastelt. Damit kann man nun die öffentlichen Toiletten Berlins auf einer Karte positioniert sehen und nach Barrierefreiheit und Benutzungskosten filtern. Zusätzlich sieht man, bei ausreichend großer Zoomstufe, den „Einzugsbereich“ jeder Toilette (Erreichbarkeit zu Fuß in 500m).

Foto von verschiedenen Berliner Stadtbäumen

Datenzauberer Thomas Tursics hat sich ausgiebig in die Datensätze zum Berliner Baumbestand vertieft und so den typischen Berliner Stadtbaum gefunden. Dies und weiteres interessantes Baumwissen findet man in der Story Großstadtbaum, angereichert mit einigen kleinen Ratespielen.

Screenshot der Kriminalitätsatlas App der Berliner Polizei

Wer sich einen Überblick über den aktuellen Stand und die Entwicklung der Kriminalität in Berlin verschaffen möchte, kann dies nun mit dem Kriminalitätsatlas der Berliner Polizei machen. Basierend auf den ebenfalls verfügbaren Daten kann man nach Bezirken und Bezirksregionen, sowie nach Art des Delikts filtern, die zeitliche Entwicklung sehen, und vieles mehr. Zu den Visualisierungen und Daten gibt es umfangreiche Erläuterungen als Hintergrund.

Screenshot der Weihnachtsmärkte-App des rbb. Der Lucia-Markt im Prenzlauer Berg ist ausgewählt.

Basierend auf den beliebten Datensätzen Berliner Advents- und Weihnachtsmärkte 2018 und Brandenburger Weihnachtsmärkte 2018 hat der rbb Ende November eine kleine Kartenanwendung gebaut, mit der man die Fülle der Berliner und Brandenburger Advents- und Weihnachtsmärkte durchstöbern kann. Man sieht alle Märkte auf einer Karte, bekommt die wichtigsten Daten zu jedem Markt auf einen Blick und kann nach Zeitraum filtern.

Recherchetool Berliner Förderdaten

Die Technologiestiftung Berlin hat die Daten zur Fördermittelvergabe visualisiert, die die Senatsverwaltung für Finanzen im Open Data-Portal des Landes offenlegt. Neben einer Übersicht, die zeigt, wer seit 2009 welche Mittel erhalten hat, steht für Interessierte ein Recherchetool zur Verfügung, das es ermöglicht, einzelne Förderprojekte differenziert zu verfolgen.

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